Einblicke

Fit für die Cloud

Neues Jahr, neue Vorsätze

Wenn im Januar die letzten Weihnachtsplätzchen vernascht sind und die Weihnachtsbäume so langsam aus den Wohnzimmern ziehen, steigt die Zahl der Vorsätze und Wünsche fürs anstehende Jahr. Nicht selten dabei: Fit(ter) werden. Doch was ist mit den beruflichen Vorsätzen insbesondere in der IT-Branche? Mein Tipp: Werdet fit für die Cloud!

Fit für die Cloud? Unser Kollege Christoph macht sich schon Mal warm für die nächsten Trainings. © Christoph Zapatka

Fit für die Cloud? Unser Kollege Christoph macht sich schon Mal warm für die nächsten Trainings. © Christoph Zapatka

Cloud-Dienste: Wer die Wahl hat ...

Als ich damals, vor vielen Jahren, anfing, mich mit Cloud Computing zu beschäftigen, war das Thema „Cloud“ in der Wahrnehmung ein Buzzword. Ressourcen in die Cloud zu verschieben, Verantwortung einem anderen Dienstleister zu geben – und der auch noch in USA – das traf in vielen Köpfen auf eine große Hürde.

Mit den Jahren verschob sich die Haltung zu den sogenannten Hyperscalern. Cloud Computing wurde chic, galt als die neue heiße Technologie und bald darauf ging es nicht mehr um das „ob“, sondern mehr um das „wie“. Welcher Hyperscaler? AWS oder Azure? Oder etwa Google? Viele Unternehmen begannen sich Gedanken zu „Multi Cloud“-Strategien zu machen. Da man keinen der Anbieter wirklich gut einschätzen konnte und daher keinem hundertprozentig vertrauen wollte, begann man nach Lösungen zu suchen, die eigenen Ressourcen, mit denen der Cloud-Anbieter satellitenförmig verknüpfen. Das vereinfachte den Aufwand nicht unbedingt, ließ teilweise die Kosten so mancher IT-Abteilung explodieren und sorgte so für eine gewisse Ernüchterung dem Cloud Computing gegenüber.

Fairerweise möchte ich hinzufügen, dass das Angebot der Cloud-Provider damals wirklich sehr Infrastruktur-lastig wahrgenommen wurde und daher die wirklichen Vorteile der Hyperscaler nicht gesehen wurden. Das hat sich vor allem in den letzten Jahren deutlich geändert.

Das Angebot der verfügbaren Cloud-Dienste wächst jeden Tag und bestehende Dienste werden ständig erweitert. Das führt dazu, dass wir ein fast unüberschaubares Angebot an Möglichkeiten von Diensten haben, die sich teilweise ergänzen, überschneiden oder konkurrieren.

Fit für die Cloud bei q.beyond

Für uns bei q.beyond bedeutet „fit für die Cloud“ kein einmaliges Bootcamp, sondern einen ständigen Trainingsplan zu verfolgen. Ähnlich wie beim Körpertraining geht es darum, sich permanent weiterzuentwickeln und neue Trainingsziele zu erreichen.

Christoph Zapatka, Technical Architect MS Cloud

Ein Artikel von Christoph Zapatka
Technical Architect MS Cloud

„Für mich sind Zertifizierungen Gelegenheiten, um neue Kenntnisse zu erwerben.“

> Erfahre mehr über Christoph

Sehen wir uns einmal die Dienste an, die von Azure angeboten werden. Hier gibt es Dienste zu Themen wie Security, Management & Protection, Networking oder Development. Um da den Überblick zu behalten und stets auf dem aktuellsten Stand zu sein, sind regelmäßige Trainings und Zertifizierungen notwendig.

Zertifizierungen sind das A und O

Für mich sind Zertifizierungen und die Vorbereitungen dazu eine willkommene Gelegenheit, mein Wissen zu überprüfen und neue Kenntnisse zu erwerben. Die Entwicklungen bleiben schließlich nicht stehen und gerade jetzt, wo durch Corona viele unserer Kunden ihre bisherige Strategie überdenken, ist es mir wichtig, in der Lage zu sein, verlässliche Lösungen aufzuzeigen, die es unseren Kunden ermöglichen, mit uns gemeinsam in die Cloud zu gehen. Das kann mit einem Testsystem, einer Laborumgebung oder der kompletten Live-Umgebung sein – wir nutzen daher immer die Gelegenheit, uns fit für die Cloud zu halten.

Das Ergebnis einer stetigen Auseinandersetzung und umfangreichen Vorbereitung mit dem Cloud System Azure: Meine Ziertifizierung als Azure Solutions Architect Expert. © Christoph Zapatka

Das Ergebnis einer stetigen Auseinandersetzung und umfangreichen Vorbereitung mit dem Cloud System Azure: Meine Ziertifizierung als Azure Solutions Architect Expert. © Christoph Zapatka

Ein großer Vorteil dabei ist, dass wir für fast alle Zertifizierungen durch unseren Microsoft Partner Status Voucher bekommen können, mit denen wir die Prüfungen kostenlos ablegen können. Das Spektrum der möglichen Zertifizierungen ist sehr weit gefasst, sowohl in Azure als auch für Microsoft 365 (Office) oder die „Power Plattform “ (Automatisierungen) kann man sich fit machen und seine Kenntnisse bestätigen lassen.

Aus diesem Grund habe ich im September 2020 ein Microsoft Zertifikat als Azure Solutions Architekt Expert absolviert und erfolgreich bestanden.

Ähnlich wie beim sportlichen Jahresvorsatz, ist auch bei einer Zertifizierung der Anfang etwas mühsam. Nicht selten bedeutet eine Zertifizierung schließlich einen Mehraufwand von einer bis zwei Stunden am Tag. Aber genauso großartig wie man sich beim Blick auf die Waage fühlt, wenn die ersten Kilos gepurzelt sind, ist dann auch das Gefühl, wenn man erfährt, dass die Zertifizierung bestanden wurde und man den Kunden helfen kann. Also ran an den Speck – und die Cloud-Fitness.