Bewerbungsgespräche in der Home-Office-Zeit: Ein Erfahrungsbericht

Pascalina und Larissa aus unserer HR-Abteilung plaudern über besondere Aktionen in besonderen Zeiten

Einblicke

Recruiting in Home-Office-Zeiten

Und plötzlich, am Montag um 10.00 Uhr, war es soweit: Ab sofort Home-Office für alle Kolleginnen und Kollegen! Vorort-Termine, die noch für diesen Tag angesetzt waren, wurden kurzerhand in Video-Calls geändert, während alle Führungskräfte und Fachbereiche durch einen umfassenden Informationsaustausch auf den neusten Stand der Dinge gebracht wurden. In absehbarer Zukunft würden alle Gespräche via Telefonkonferenz, Video-Call oder unser Teams-Tool ablaufen.

Bewerbungsgespräche mal anders

Aus dem Konferenzraum, in dem unsere Bewerbungsgespräche gewöhnlich stattfinden, ist binnen eines Tages ein virtueller Meetingraum geworden. Bei der Auswahl eines geeigneten Mediums für unsere Video-Bewerbungsgespräche richten wir uns dafür neuerdings gerne nach unseren Kandidaten und können Skype ebenso gut wie WhatsApp und MS Teams. Oder zumindest gleich gut, denn Technik ist ja bekanntlich eigenwillig. Ein vielleicht etwas holpriger Start in einen Video-Call lockert den Gesprächsanfang ebenso auf wie die Teilnahme aus unseren privaten Wohnzimmern, aus Küchen, Kinderzimmern oder dem Keller. So bekommen wir auch völlig neue Eindrücke voneinander und sind irgendwie auch gelassener.

„Mein Arbeitsweg dauert nur noch zehn Sekunden“ scherzen wir und Banalitäten wie das Klingeln des Telefons oder des Postbotens sorgen für herzliche Lacher. Bei der Kollegin Larissa klingelte die Post letztens während des Bewerbungsgesprächs erst bei ihrem Kandidaten und eine Minute später bei ihr selbst.

Insgesamt läuft das mit dem Kennenlernen und Einschätzen der Kandidatinnen und Kandidaten über Video erstaunlich gut. Manchmal möchte die eine oder die andere Seite aber dennoch nicht auf ein persönliches Kennenlernen oder einen Probetag verzichten. Ersteres ermöglichen wir flexibel und unter Einhaltung der aktuell geltenden Abstand- und Hygieneregeln. Probetage werden möglich, sobald sich die Situation hierzulande wieder normalisiert hat.

Ein Artikel von Pascalina Kreißl
Personalreferentin/Recruiting

„Wir entwickeln für jede Lebenslage individuelle Lösungen, damit unsere Kolleginnen und Kollegen glücklich und zufrieden bei uns sind.“

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Unser Arbeitsalltag hat sich nicht groß verändert

Unsere Prozesse laufen wie gewohnt weiter. Wir sind weiterhin auf der Suche nach neuen Kolleginnen und Kollegen, leiten Bewerbungsgespräche und erstellen Arbeitsverträge. Auch vermerken wir keinen deutlichen Unterschied beim Eingang von Bewerbungen. Kurz: Neueinstellungen sind bei uns weiterhin an der Tagesordnung und finden nun eben digital statt. Nach einem kurzen Onboarding fürs Home-Office und der Einarbeitung in unser Teams-Tool und Skype, kann es losgehen.

Bisher bekamen wir übrigens von Kandidaten wie von Neueinsteigern durchweg positives Feedback für die digitale Umsetzung unserer täglichen Personalarbeit. Das motiviert. Auch am Küchentisch oder im Keller.

Zuletzt noch ein paar Tipps an unsere Bewerberinnen und Bewerber

  • Sorgt für einen ordentlichen Hintergrund. Pascalina zum Beispiel arbeitet derzeit im Küchen-Office und hat seit ein paar Wochen eine immer aufgeräumte Küche! :)
  • Kleide dich wie zu einem normalen Vorstellungsgespräch. Das gibt dir ein besseres Gefühl und uns einen guten Eindruck.
  • Sorge für eine ausreichende Beleuchtung und nutze bestenfalls ein Headset.
  • Lächeln nicht vergessen! Dadurch klingt deine Stimme auch freundlicher.
  • Habe einen Plan B, falls deine Technik nicht so will wie du.
  • Bleib wie immer du selbst!